Berichte Saison 2010 11 (Teil 2)
 
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Vorbericht GN

FC 09 hofft auf positive Überraschung

Handball: Schüttorf spielt in Arsten

his Schüttorf. Für die Handballer des FC Schüttorf 09 endet in der Verbandsliga an diesem Wochenende eine längere Punktspielpause. Wenn die Obergrafschafter morgen beim TuS Komet Arsten (19 Uhr) antreten, liegt das letzte Match bereits vier Wochen zurück.

In der Phase vor der Pause tat sich die Mannschaft von Trainer Michael Grundke schwer, weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Der letzte Sieg des FC 09 ist mit einem 37:26-Erfolg gegen den TuS Haren Anfang Dezember noch im vergangenen Jahr datiert. Seitdem stand lediglich eine Bilanz von 2:10 Punkten zu Buche. Ob die Schüttorfer am Sonnabend den Abwärtstrend stoppen können, ist auch für Grundke eine spannende Frage: „In den letzten Wochen waren wir beim Training aus privaten und beruflichen Gründen oder wegen Verletzungen nie komplett. Wir müssen uns also überraschen lassen, wo wir eigentlich stehen“, betont der Coach.

Sascha Petersberns nutzte die Pause, um sich die Schrauben aus seinem operierten Daumen entfernen zu lassen. Aufgrund der Personalsituation wird Grundke am Wochenende erneut Anleihen bei der Reserve bzw. dem 09-Nachwuchs nehmen. Aus der zweiten Mannschaft stößt Stephan Borgmann zum Kader, aus der A-Jugend rücken Nikolai Muest und eventuell Florian Wintels auf.

Um gegen die aufstrebenden Gastgeber, die sich nach einem 2:10-Fehlstart in der Zwischenzeit ein bisschen Luft im Abstiegskampf verschafft haben, zu bestehen, müssen die Schüttorfer ihre Tugenden in die Waagschale werfen: Kampfkraft und Schnelligkeit.
 

Spielbericht GN

2011 noch ohne Sieg

FC 09 unterliegt in Arsten 26:31

gn Arsten. Handball-Verbandsligist FC Schüttorf 09 wartet weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2011: Bei Komet Arsten kassierte die Mannschaft von Trainer Michael Grundke trotz einer starken ersten Halbzeit und einer 16:13-Pausenführung eine 26:31-Niederlage. Bis zu fünf Tore Vorsprung hatte der FC 09 im ersten Abschnitt, doch nach der Pause konnte er an diese gute Leistung nicht mehr anknüpfen. Die Schüttorfer rannten sich nun immer wieder in der Arster Deckung fest und der eigenen Abwehr fehlte es an Aggressivität. Folge: Die Gastgeber glichen bei 19:19 (42.) erstmals wieder aus und verschafften sich eine 24:21-Führung. Der FC 09 musste nun seinem kleinen Kader Tribut zollen. Zwar kamen die Obergrafschafter, die sich kämpferisch nichs vorzuwerfen hatten, noch einmal auf 24:25 heran, dann aber setzte sich Arsten mit vier Toren in Folge entscheidend ab.

FC Schüttorf 09: Meiners, Tüchter; D. Peterberns (3), Günsel (7), Wuest, Eilers (4), Metzner (3), Bock, S. Peterberns (4/3), Borgmann, Weber, Bönnen (5).
 


Vorbericht GN

FC Schüttorf 09 plant den Befreiungsschlag

Verbandsliga-Handballer seit sieben Spielen sieglos – Morgen gegen Grüppenbühren/Bookholzberg

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his schüttorf. his Schüttorf. Für den FC Schüttorf 09 hat sich die Situation in der Handball-Verbandsliga in den vergangenen Wochen immer weiter zugespitzt. Mit der 26:31-Niederlage beim TuS Komet Arsten am letzten Wochenende hat sich die Serie ohne Sieg bereits auf sieben Spiele verlängert. Im morgigen Heimspiel um 19.30 Uhr in der Vechtehalle gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberger TB wollen die Schüttorfer aber zum Befreiungssschlag ansetzen. „Ein Sieg wird immer wichtiger“, sagt Trainer Michael Grundke. Das gilt vor allem deshalb, weil die Konkurrenten im Abstiegskampf in den vergangenen Wochen immer wieder gepunktet haben. Die Nerven im Ringen um den Klassenerhalt verliert der 09-Coach deshalb aber nicht: „Wenn wir an diesem Wochenende zwei Punkte holen, sind wir wieder im Soll.“

Die personelle Lage des Verbandsligisten bleibt allerdings weiter angespannt. Am Sonnabend wird zusätzlich Steffen Bönnen aus privaten Gründen fehlen. Eigentlich hatte sich Grundke deshalb den Plan B bereit gelegt, Björn Huizink aus der zweiten Mannschaft in den Kader hochzuziehen. Das hat sich aufgrund einer Verletzung des Kreisläufers aber kurzfristig zerschlagen. Ein Lichtblick ist jedoch, dass Fabian Lange gegen die Spielgemeinschaft aus Grüppenbühren und Bookholzberg wieder zur Verfügung steht.

Das Hinspiel in Bookholzberg war eine hoch dramatische Angelegenheit. Mit der Schlusssirene kassierte der FC 09 Ende Oktober den Treffer zur 29:30-Niederlage. Um den Spieß diesmal umzudrehen, gilt es vor allem, den starken Rückraum der Gäste in den Griff zu kriegen. Darauf gestützt sammelte die Mannschaft von Trainer Frank Mehrings, der zum Saisonende aus beruflichen Gründen ausscheiden wird, zuletzt sechs Punkte aus vier Spielen und überflügelte so in der Tabelle auch den FC 09. Die Gäste haben als Tabellenachter mit einer Bilanz von 18:20 Punkten inzwischen vier Pluspunkte mehr auf ihrem Konto als die Obergrafschafter, die mit 14:22 Zählern auf den elften Tabellenplatz abgerutscht sind. Um für den Sieg in Frage zu kommen, müssen die Schüttorfer am Sonnabend ihr personelles Manko überwinden. „Wir schaffen es oft, bis zur 50. Minute eine gute Leistung zu zeigen, müssen in der Schlussphase aber dem schmalen Kader Tribut zollen“, analysiert Grundke die Schwächephase in den vergangenen Partien und gibt als Marschroute vor: „Diesmal müssen es ein paar Minuten mehr sein.“
 

Vorbericht NWZ


HSG-Trainer erwartet heißen Tanz

Die Verbandsliga-Handballer aus Grüppenbühren/Bookholzberg treten an diesem Sonnabend beim FC Schüttorf an. Auch die Gastgeber stecken im Abstiegskampf.

Grüppenbühren - Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg wollen an diesem Sonnabend (19.30 Uhr) beim FC Schüttorf einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

HSG-Trainer Frank Mehrings erwartet eine heiß umkämpfte Partie. „Schüttorf ist ein Team, das niemals aufgibt.“ Die elftplatzierten Emsländer liegen vier Punkte hinter der HSG und haben noch ein Nachholspiel zu bestreiten – gegen den Tabellenletzten TuS Bramsche. Verlieren verboten heißt es da für die HSG, die sich unter Woche im Training intensiv auf die Schüttorfer Spielweise vorbereitete. Aus diversen Gründen konnten jedoch nur acht Spieler an den Einheiten teilnehmen. „Das war nicht optimal“, sagt Frank Mehrings, der auf Daniel Hammler (Krankheit) und Marjan Sparke (Rückenverletzung) verzichten muss. Arne Heinken wird die Reise nach Schüttorf trotz seiner Armverletzung antreten.


Spielbericht GN

Nach langer Führung nur ein Teilerfolg

FC 09 fehlt beim 28:28 das Glück

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fs Schüttorf. Lange Zeit sah es am Sonnabend in der Handball-Verbandsliga der Männer nach einem Sieg des FC 09 gegen die HSG Grüppenbühren-Bookholzberg aus. So führten die Obergrafschafter noch fünf Minuten vor Schluss mit 27:24. Am Ende gab es dann aber doch nur ein 28:28 (17:14). Trainer Michael Grundke beklagte denn auch am Ende das fehlende Glück. Kennzeichnend dafür war die Szene in der 40. Minute, als der Ball vom Kopf von Schlussmann Carsten Meiners ins Tor sprang. Kurze Zeit später wurde Meiners von einem Ball im Gesicht getroffen und musste mit einer Augenverletzung aus dem Spiel genommen werden.

Der FC 09 führte schnell mit 3:0. Dieser Vorsprung wurde während der gesamten ersten Halbzeit gehalten. Die Schüttorfer kontrollierten das Geschehen. Stephan Günsel wurde immer wieder freigespielt und verwandelte dann sicher. Und die Abwehr stand gut. Einziges Manko: die vielen technischen Fehler. Diese summierten sich im Verlauf der 60 Minuten auf insgesamt zwölf und luden die Gäste immer wieder zu Tempogegenstößen ein. Dadurch wurde ein möglicher höherer Vorsprung verschenkt.

In der zweiten Halbzeit kassierten die Schüttorfer gleich zu Beginn vier Gegentore in Folge. Damit führten plötzlich die Gäste mit 18:17. Die Obergrafschafter fingen sich dann aber wieder, legten ihrerseits vier Treffer nacheinander hin und rückten die Verhältnisse damit wieder zurecht. Der FC 09 behauptete bis fünf Minuten vor dem Abpfiff den Drei-Tore-Vorsprung. Während dieser Phase der Begegnung wurde Sascha Peterberns zum wichtigsten Spieler der Hausherren. Er überzeugte mit großem kämpferischen Einsatz und erzielte drei wichtige Tore.

In den Schlussminuten gelang dem FC 09 dann lediglich ein Treffer. Die HSG Grüppenbühren-Bookholzberg nutzte die Abwehrfehler der Gastgeber und schaffte schließlich noch den Ausgleich. Beim Stande von 28:29 hatte Sascha Peterberns die große Chance, seinem Team doch noch zum Sieg zu verhelfen. Sein Wurf sprang aber vom Innenpfosten ins Feld zurück. Damit setzte sich das Pech der Hausherren bis in die Schlussphase fort. Der erhoffte Befreiungsschlag des FC 09 im Kampf um den Klassenerhalt gelang damit nur zur Hälfte.

FC Schüttorf 09: Meiners, Tüchter, D. Peterberns, Günsel (8), Eilers (3), Metzner, Bock (2), S. Peterberns (5/1), Weber (4/1), Lange, Heerbaart (5), Schröter (1), Wintels.


Spielbericht NWZ

Punkt mit zwei Wochen Sperre erkauft

Von Gunnar Schäfer


Bookholzberg. Die letzten Minuten hatten es in sich. Drei Minuten vor Schluss lagen die Verbandliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg beim FC Schüttorf 09 mit 26:28 hinten. Dann glichen Stefan Buß und Marcel Janorschke zum 28:28 aus. Nach einem vergebenen FC-Angriff kam die HSG 50 Sekunden vor Schluss noch einmal in Ballbesitz. 30 Sekunden vor Ablauf der Zeit nahm Trainer Frank Mehrings eine Auszeit, doch seine Worte verhallten ungehört, die Landkreis HSG konnte keinen vernünftigen Angriff mehr herausarbeiten. Stattdessen pfiffen die Schiedsrichter Rich-ter/Determann Zeitspiel und Tobias Sprenger stoppte den letzten Schüttorfer Angriff nur mit einem Foul, dass nach den neuen Regeln mit einer roten Karte geahndet wurde, die eine zweiwöchige Sperre nach sich zieht.

s begann gar nicht gut für die Mehrings-Schützlinge. Der Tabellenelfte aus der Grafschaft Bentheim war sich seiner Situation voll bewusst und machte von Anfang an Druck. An diesem Tag stand weder die HSG-Abwehr, noch hatten die drei Torhüter der Gäste ihren besten Tag erwischt. Die Hausherren führten in Hälfte eins permanent mit zwei, drei oder sogar vier Toren Unterschied. Beim Stande von 17:14 wurden die Seiten gewechselt. Nach einer deftigen Kabinenansprache und nach personellen Umstellungen in der 6:0-Deckung lief es danach für die Mehrings-Mannen besser. Die Schüttorfer Angriffe blieben nun in der Deckung hängen und Jan-Dirk Alfs konnte einige Würfe entschärfen. Die HSG-Sieben glich durch Tore von Marcel Behrens (2) und Janorschke (1) zum zwischenzeitlichen 17:17 aus (35.). Helge Voigt schaffte sogar die 18:17-Führung. In der Folgezeit ließen sich die Gäste jedoch wieder das Heft aus der Hand nehmen und lagen phasenweise sogar wieder mit drei Toren hinten. Erst in der

Schlussphase kämpfte man sich wieder heran. Bevor es zum Showdown in der Schlussminute kam.

Der glückliche Punktgewinn kann im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert sein, denn durch die Zusammenlegung der zweiten Ligen muss mit mehr Absteigern aus der Verbandsliga gerechnet werden. Mehrings pustete durch: "Der Punktgewinn war glücklich, denn unsere Abwehr stand überhaupt nicht. Unsere Routiniers Dörgeloh, Behrens und Buß hatten vor allen in der ersten Halbzeit einen rabenschwarzen Tag."


Vorbericht GN

Nur nicht weiter an Boden verlieren

FC 09 gastiert beim TvdH Oldenburg

his Schüttorf. Im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga sind die Mannschaften noch enger zusammengerückt. Dieses Phänomen ist auch am TvdH Oldenburg ablesbar, der morgen um 17 Uhr den FC Schüttorf 09 empfängt. Nachdem die Gastgeber mit einer Bilanz von 2:18 Punkten extrem schlecht in die Saison gestartet waren, haben sie sich kontinuierlich aus dem Tabellenkeller emporgearbeitet. Mit neun Punkten aus den letzten fünf Spielen überholten sie inzwischen auch den FC 09. Der hat mit 15:23 Zählern als Tabellenzehnter zwei Pluspunkte weniger auf seinem Konto als der TvdH (17:23).

Besonders überrascht das Torverhältnis der Oldenburger (+19). Großen Anteil daran haben Linksaußen Dennis Haucke und Allrounder Marco Hoffmann, die beide schon mehr als 100 Saisontore erzielt haben. Auf 09-Seite geht es vor allem darum, die vielen technischen Fehler abzustellen, die den Gegner zu Tempogegenstößen einladen.

Personell entspannt sich die Lage beim FC 09 ein wenig. Kreisläufer Steffen Bönnen steht wieder zur Verfügung. Außerdem ist die Verletzung von Carsten Meiners so weit abgeklungen, dass Trainer Michael Grundke voraussichtlich auf den erfahrenen Torhüter zurückgreifen kann. Aus der A-Jugend werden darüber hinaus Nikolai Muest und Florian Wintels in den Kader des Verbandsligateams aufrücken. Grundke weiß, dass sein Team eine sehr schwere Aufgabe erwartet.

Um im Abstiegskampf nicht weiter an Boden zu verlieren, wollen die Schüttorfer möglichst für eine Überraschung sorgen: „Mit dem Punkt in Achim/Baden hatte auch keiner gerechnet“, erinnert der 09-Coach.

Vorbericht Oldenburg

REVANCHE FÜR HINSPIELNIEDERLAGE GEPLANT
 

TvdH am Samstag um 17:00 Uhr gegen den FC Schüttorf 09

Die Wochen der Wahrheit gehen gegen den FC Schüttorf 09 weiter. Und ein Sieg ist gegen die ebenfalls im Abstiegskampf stehenden Schüttorfer Pflicht, um unser Polster zur Abstiegszone zu vergrößern. Momentan stehen die Spieler aus der Grafschaft Bentheim mit 15:23 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Sie sind zwar noch 2 Punkte hinter uns, haben aber auch ein Spiel weniger als wir.
Somit ist die Marschrichtung klar, wir müssen unbedingt gewinnen. Im Hinspiel mussten wir uns nach großem Kampf knapp mit 26:27 geschlagen geben. Allerdings stand zu diesem Zeitpunkt noch eine andere TvdH Mannschaft auf dem Feld. Durch die Siege der letzten Wochen ist unser Selbstvertrauen stark gestiegen.
Mittlerweile wirkt sich das auf unsere gesamte Spielanlage aus. Wir arbeiten besser zusammen in der Abwehr, die Torhüterleistungen in den letzten Wochen waren bärenstark und nach vorne nutzen wir unsere Chancen konsequent aus und machen immer weniger Fehler. Auch Rückschläge im personellen Bereich konnten wir immer wieder kompensieren, so dass wir mittlerweile in der Lage sind, uns aus eigener Kraft zu retten. Und mit einem Sieg gegen die, in diesem Jahr noch sieglosen, Schüttorfer würden wir wieder einen großen Schritt nach vorne machen.
Allerdings müssen wir gegen die Mannschaft von Trainerduo Michael Grundke und Alwin Tüchter, im Gegensatz zum Spiel gegen Damme, eine Schippe drauflegen und unsere Chancen noch besser nutzen. Nachlässigkeiten, wie zum Ende des Spiels letzte Woche, werden vom FC bestraft. Denn Schüttorf ist eine Mannschaft, der nachgesagt wird, dass sie sich niemals aufgibt. Aus diesem Grund werden wir 60 Minuten lang alles geben müssen, um am Ende siegreich zu sein.
Momentan leidet unser Gast ebenso wie wir unter einem enormen Verletzungspech, deswegen ist es fraglich, mit welchen Spielern die Reise nach Oldenburg angetreten wird. Aufpassen müssen wir vor allen Dingen auf die beiden Haupttorschützen Stephan Günsel und Sascha Peterberns. Hier kommt einiges an Arbeit auf unsere Abwehr zu.
Bei uns entspannt sich hingegen die personelle Situation wieder ein bisschen. Der letzte Woche noch geschonte Arne sollte wieder einsatzfähig sein und Sven Kiesewetter, unser Neuzugang von der HSG Langenhagen, ist aus dem Urlaub zurück, so dass es auf unserer Bank wieder etwas enger zugehen wird und Couch Hafemann wieder ein paar Alternativen mehr aufzubieten hat.
 


Spielbericht Oldenburg


Sieg durch Leistungssteigerung in der 2. Hälfte

Einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gelang uns am Samstagabend durch einen am Ende verdienten 24:21 Erfolg gegen die Mannschaft aus Schüttorf.
Zur Halbzeit hatte es 11:11 gestanden.

Bereits nach zehn Minuten war klar, dass die Punkte diesmal nur über den Kampf in der Abwehr geholt werden konnten.
Die erste Hälfte verlief ziemlich ausgeglichen. Mal stand es unentschieden oder wir führten mit einem Tor. Quasi mit der Halbzeitsirene kassierten wir den 11:11 Ausgleich.
Zu wenig wurde in der Abwehr zugepackt, so dass die Schüttorfer immer wieder in 1 zu 1 Situationen zum Torerfolg kamen oder den Kreisläufer anspielten. Dies wurde entweder mit einem Tor oder dem Siebenmeterpfiff bestraft. Glücklicherweise konnte Sascha den einen oder anderen Wurf parieren. Es blieb also ausgeglichen.
Hinzu kam, dass unser Angriffsspiel nicht rund lief. Einige zu hastig abgeschlossenen Angriffe luden unseren Gegner immer wieder zum Tempogegenstoß ein. Aber noch war nichts verloren. Die zweite Halbzeit begann ja wieder bei null.
Trainer Hafe stellte unser Team nun um und so wurde von 5:1 auf eine 6:0 Abwehrformation umgestellt. Dies sollte sich bezahlt machen. Einige Anspiele an den gegnerischen Kreisspieler wurden abgefangen, so dass wir das eine oder andere Tor über den schnellen Gegenstoß erzielen konnten. Aber auch im gebundenen Angriffspiel wurde der Ball endlich mal so lange durchgespielt, bis die Lücke zum durchstoßen da war.
Zeitweise führten wir mit fünf Toren. Der Gast aus Schüttorf gab sich aber zu keiner Sekunde des Spiels auf und kam noch einmal auf 3 Tore heran. Für mehr sollte es aber nicht reichen.
Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein verdientes 24:21 für unsere Mannschaft.

Diese zwei Punkte waren sehr wichtig, da es gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ging.
Gerade die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte in der Abwehr sowohl im Angriff, machte hier den Unterschied aus.
Gelingt es uns nun noch die „einfachen“ Fehler abzustellen und konsequenter im Abschluss zu sein, dürften wir am Ende der Saison durchaus den Klassenerhalt bejubeln können.

Spielbericht GN

15 Feldtore für FC 09 zu wenig

21:24 in Oldenburg

gn Oldenburg. Die Handballer des FC 09 haben es am Sonnabend in der Verbandsliga bei TvdH Oldenburg nur auf 15 Feldtreffer neben sechs Siebenmetertoren gebracht – zu wenig, um den erhofften Auswärtssieg landen zu können. So gab es eine 21:24 (11:11)-Niederlage. In der völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit boten die Gäste eine gute Abwehrleistung; sie ließen nur elf Gegentore zu. Das Fehlen des verletzten Stefan Günsel machte sich bei den Schüttorfern aber deutlich bemerkbar – dem Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Hinzu kamen schon vor der Pause viele technische Fehler, die immer wieder zu Ballverlusten führten. Auch nach dem Seitenwechsel war das Bild zunächst unverändert. Der FC 09 hatte sich zwar viel vorgenommen, wusste aber im Angriff weiterhin nicht zu überzeugen. Mitte der zweiten Halbzeit nutzte TvdH Oldenburg die Angriffsschwäche der Schüttorfer aus und ging mit vier Toren in Führung. Die Obergrafschafter gaben aber noch nicht auf. Sie stemmten sich noch einmal gegen die sich anbahnende Niederlage und kamen bis auf zwei Treffer an die Hausherren heran. Mehr war aber am Sonnabend nicht möglich. Torhüter Carsten Meiners war nach der Begegnung enttäuscht: „Wir konnten den Ausfall von Stefan Günsel nie kompensieren.“ Meiners lobte den A-Jugendlichen Markus Schumann: „Er bot einer herausragende Abwehrleistung.“

FC Schüttorf 09: Meiners, Tüchter, D. Peterberns (3), Eilers (2), Metzner (3), Bock, Schumann, S. Peterberns (7/5), Weber (1/1), Lange, Bönnen (5).
 


Vorbericht GN

Trotz Rückzug: Damme wird Spiel nicht abschenken

Verbandsliga-Handballer des FC Schüttorf 09 wollen nach neun Spielen endlich wieder punkten

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his Schüttorf. Endlich wieder etwas Zählbares wollen an diesem Wochenende die Handballer des FC Schüttorf 09 einfahren. „Die Erkenntnis, gut gespielt und gekämpft aber doch nichts geholt zu haben, gilt nicht mehr. Die Klasse können wir nur mit Punkten halten“, sagt 09-Trainer Michael Grundke vor dem Gastspiel von RW Damme am Sonnabend (19.30 Uhr) in der Jahnhalle. Die Gäste stecken zwar auch mitten im Abstiegskampf, sind aber kein Konkurrent mehr für den FC 09. „Damme hat für die nächste Saison zurückgezogen und befindet sich auf Abschiedstournee“, berichtet der 09-Coach. Hängen lassen sich die Dammer deswegen allerdings keinesfalls. Schließlich haben sie zwei Siege eingefahren, seitdem der Rückzug feststeht.

Die vergangenen Partien zwischen beiden Teams waren immer sehr eng. In der Hinrunde mussten die Schüttorfer mit dem Schlusspfiff den Treffer zum 30:31 hinnehmen. „Dafür wollen wir uns natürlich revanchieren“, gibt sich Grundke kämpferisch. Für den FC 09 wäre ein Sieg nach neun sieglosen Spielen in Folge im Abstiegskampf immens wichtig. Zumal die Zahl der Absteiger auf Grund der gleitenden Skala erst zum Ende der Saison feststeht.

Personell werden die Gastgeber durch den Ausfall von Stephan Günsel zusätzlich geschwächt. Auch Nils Ulrich, der eigentlich aus Russland zurück erwartet worden war, steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Fabian Lange wird gegen Damme sein vorerst letztes Spiel machen, weil er studienbedingt wieder nach Braunschweig geht. Einen Lichtblick wird es voraussichtlich geben: Stefan Heerbaart könnte zusammen mit einem weiteren Akteur aus der zweiten Mannschaft aufrücken. Das Team von Trainer Henning Schepers hat zuvor (17.30 Uhr) allerdings ein wichtiges Punktspiel gegen Union Emlichheim.

Spielbericht GN

FC 09 tankt mit klarem Sieg Selbstvertrauen

36:28 gegen RW Damme

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gn Schüttorf. Die Handballer des FC Schüttorf 09 haben am Sonnabend in der Verbandsliga Rot-Weiß Damme mit 36:28 (20:14) besiegt. „Schön, endlich wieder gewonnen zu haben“, meinte 09-Trainer Michael Grundke. Der deutliche Sieg gebe Selbstvertrauen für die kommenden schweren Spiele der Obergrafschafter.

Zu Beginn der Partie lüfteten die Abwehrreihen beider Mannschaften ordentlich durch. Nach sechs Minuten stand es bereits 6:6. Die Gäste zeigten vollen Einsatz, obwohl bereits feststeht, dass sie sich nach dem Ende der Saison aus der Verbandsliga zurückziehen. Die Obergrafschafter hingegen agierten zu Beginn in der Defensive zu passiv. Damme kam immer wieder über die zweite Welle zum Erfolg. Aus diesem Grund stellte Grundke seine Mannschaft um und ließ mit einer 6:0-Abwehr spielen. Der Wechsel zeigte Erfolg.

Die Schüttorfer nutzten nun die sich bietenden Chancen und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf sechs Tore aus. Nach der Pause konnten die Gastgeber Damme auf Distanz halten und ihren Vorsprung sogar auf zehn Treffer ausbauen. Vor allem 09-Torhüter Dirk Tüchter zeigte in dieser Phase eine starke Leistung. Nach einer dreiviertel Stunde wechselten die Schüttorfer munter durch und gaben auch den A-Jugendlichen Wintels und Muest Spielpraxis. Der klare Sieg geriet auch in den letzten Minuten nicht in Gefahr. Damme konnte lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben.

FC Schüttorf 09: Meiners, Tüchter; D. Peterberns (1), Eilers (4), Metzner (2), Heerbaart (5), Bock (3), S. Peterberns (5/1), Weber (6/3), Lange (2), Bönnen (6), Wintels (1), Huhmann (1/1), Muest.
 


Vorbericht GN

FC 09: Es muss alles passen

Verbandsliga-Handballer treten beim TSV Daverden an

his Schüttorf. Mit dem 36:28-Heimerfolg gegen RW Damme haben die Verbandsliga-Handballer des FC Schüttorf 09 am vergangenen Wochenende zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingefahren. Psychologisch besonders wichtig war es, nach einer Serie von zuvor neun sieglosen Spielen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Den Schwung will die Mannschaft von Trainer Michael Grundke am Sonntag (16.30 Uhr) mit ins Auswärtsspiel beim TSV Daverden nehmen. Denn die Konstellation im Abstiegskampf der Verbandsliga bleibt eng: Die Konkurrenten des FC 09 punkteten in den vergangenen Wochen regelmäßig.

In Daverden treffen die Schüttorfer auf die Mannschaft mit der meisten Erfahrung. Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen rangieren die Gastgeber mit 23:21 Punkten im Mittelfeld. Gegen den FC 09 könnten mit Mirko Drescher und Olaf Skornicka allerdings zwei wichtige Routiniers zurückkehren. Das letzte Auswärtsspiel in Daverden haben die Schüttorfer in keiner guten Erinnerung. Wegen einer Autopanne auf der Hinfahrt konnte der FC 09 nur mit dezimiertem Kader antreten.

Eng ist die Personaldecke diesmal bereits vor der Abfahrt. Neben dem Langzeitverletzten Stephan Günsel fehlen aus privaten bzw. Studiengründen Stefan Heerbaart und Fabian Lange. Auch Co-Trainer Andreas Huhmann ist nicht dabei. „Um eine Chance zu haben, muss es bei uns optimal laufen“, sagt Grundke.

Spielbericht GN

FC 09 erkämpft sich einen Punkt

28:28 beim TSV Daverden


Die Handballer des FC Schüttorf 09 haben in der Verbandsliga einen Punkt geholt. Die Obergrafschafter trotzten dem TSV Daverden auswärts ein 28:28 (10:14) ab. Die Mannschaft zeigte eine sehr gute kämpferische Leistung und eine tolle Moral. Dazu trug auch Nikolai Muest bei, der als A-Jugendlicher ein Doppelspielrecht besitzt. Er war zweimal erfolgreich.

Die Schüttorfer erwischten einen guten Start und lagen schnell durch Tore von Sascha Peterberns mit 3:0 vorne. Bis zur 12. Minute kamen die Gastgeber dann auf 6:6 heran und gaben dann ordentlich Gas. Nach 18 Minuten hieß es 12:6 für Daverden. Die Obergrafschafter berappelten sich aber wieder und kamen bis zur Pause auf 10:14 heran.

Im zweiten Durchgang konnten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst halten und bis zur 44. Minute auf sieben Treffer ausbauen (23:16). Danach riss sich der FC 09 am Riemen und verkürzte auf 20:24 und 23:25. Beim Stand von 26:26 war plötzlich alles wieder offen. Daverden ging dann erneut in Führung und lag knapp mit 28:27 vorne, ehe Steffen Bönnen Sekunden vor dem Ende noch ausglich.

FC Schüttorf 09: Meiners, Tüchter; D. Peterberns (2), Eilers (2), Metzner (2), Bock (4), S. Peterberns (8), Weber (2), Bönnen (5/1), Wintels (1), Muest (2).

Spielbericht Weser-Kurier

Kurz vor Abpfiff 28:28 kassiert - Daverden bricht nach 23:16 ein

Am Ende reichte es dann doch nur zu einem Unentschieden für die Verbandsliga-Handballer des TSV Daverden. Die Gastgeber dominierten die Partie gegen den FC Schüttorf 09 über weite Strecken, brachen in der Schlussphase allerdings ein und mussten Sekunden vor dem Abpfiff den 28:28 (14:10)-Ausgleich hinnehmen. "Das war in Anbetracht des Spielverlaufes eine gefühlte Niederlage", machte TSV-Trainer Thomas Panitz keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über dieses Resultat. Vor Beginn der Partie musste Mirko Drescher kurzfristig passen, und auch Linksaußen Roland Fricke stand krankheitsbedingt nicht mehr zur Verfügung.

Folglich trat der TSV erneut mit lediglich acht Feldspielern an, spielte dennoch stark auf und beherrschte die Gäste über weite Strecken. Die Abwehr stand kompakt, und auch die Offensive zeigte, angeführt vom achtfachen Torschützen Daniel Beinker, reichlich gute Ansätze. So erzielten die Gastgeber nach einem 0:3-Rückstand (4.) zunächst den 6:6-Ausgleich (14.) und setzten sich bis zur 26. Minute sogar auf 12:6 ab. Beim Stand von 14:10 wurden die Seiten gewechselt. "Zu dem Zeitpunkt haben wir bereits zwei Bälle verschenkt", erklärte Panitz. Diese Schwäche wurde nach Wiederanpfiff allerdings kurzerhand wieder abgelegt, und die Grün-Weißen legten weiter nach. Bis zur 47. Minute hatten sie sich eine komfortable Sieben-Tore-Führung herausgespielt (23:16), doch dann agierte der Daverdener Angriff oftmals zu kopflos. Fünf Minuten vor Abpfiff war der Vorsprung fast dahin (25:24), und auch die 28:27-Führung 30 Sekunden vor Abpfiff konnte mit Ballbesitz nicht mehr verwaltet werden.

Schüttorf bestrafte einen Daverdener Fehlpass zum 28:28-Ausgleich
 


Vorbericht GN

Erst Abstiegskampf, dann Tanz in den Mai

FC 09 erwartet TuS Bramsche

his Schüttorf. Während die Konkurrenten in der Handball-Verbandsliga am Wochenende erneut pausieren, läutet der FC Schüttorf 09 am Sonnabend um 19.30 Uhr in der Vechtehalle mit dem wichtigen Spiel gegen den TuS Bramsche die entscheidenden Wochen im Abstiegskampf ein. Denn nach der Partie gegen den Tabellenletzten steht eine Woche später das wegweisende Duell gegen den direkten Konkurrenten TuS Haren an. Die Ausgangslage vor dem Spiel am Sonnabend ist deshalb eindeutig. „Für uns zählen nur zwei Punkte. Denn einen Ausrutscher können wir uns im Meisterschaftsendspurt nicht erlauben“, betont Trainer Michael Grundke, der um den Einsatz einiger Akteure bangt.

So ist noch ungewiss, ob Dennis Peterberns spielen kann. Stephan Günsel ist trainiert nach seiner Knieverletzung zwar wieder, ob bereits morgen ein Einsatz in Frage kommt, steht aber noch nicht fest. Umso wichtiger ist es für den Tabellenelften (18:26 Punkte), dass mit Stefan Heerbaart für die restlichen Saisonspiele ein Akteur aus der Reserve bereit steht. Die Mannschaft von Trainer Henning Schepers erwartet vorher um 17.30 Uhr die SG Neuenhaus-Uelsen II zum Derby in der Ems-Vechte-Liga. Nach dem langen Handballtag ist im Forum der Vechtehalle „Tanz in den Mai“ angesagt. „Dann wollen wir mit unseren Anhängern bei Würstchen und Getränken feiern“, lädt Grundke ein.


Vorbericht NOZ

Handballer Samstag entspannt, aber ehrgeizig

TuS Bramsche kann Zünglein an der Waage sein

be Bramsche. Entspannt, aber nicht ohne Ehrgeiz gehen die Handballer des TuS Bramsche nach der Pause ihr Restprogramm in der Verbandsliga Nordsee an. Auch wenn sich der Abstieg nur noch theoretisch vermeiden lässt, kann der TuS noch zweimal Zünglein an der Waage spielen.

Das erste Mal ist heute ab 19.30 Uhr in der Vechte-Sporthalle gegen den FC Schüttorf 09. Auch der Tabellenelfte muss noch um den Klassenerhalt zittern, weil die Zahl der Absteiger noch nicht klar ist: Es können drei, vier oder gar fünf sein. Dass der TuS einer davon ist, steht auch für Trainer Maik Podszuweit fest: „Wenn ich jetzt alle Spieler wieder zur Verfügung hätte, würde ich sagen, wir gewinnen die letzten vier Spiele. Aber da mit Slava Lesniks und Thorsten Schröer zwei wichtige Akteure weiter fehlen, ist das unrealistisch“, sagt der Trainer.

Und so geht es heute wie in den nächsten Spielen, unter anderem bei Spitzenreiter Jever, vor allem darum, sich gut zu verkaufen und sich schon auf die nächste Saison einzustimmen. Deshalb sind auch die beiden A-Jugendlichen Marcel Golchert und Marc Clausing mit dabei, die im nächsten Jahr zu den ersten Herren stoßen werden.

Die werden es wie die anderen heute mit einer ausgebufften Truppe zu tun bekommen, die schwer auszurechnen ist. „Gegen die haben wir uns bei uns schon sehr blöd angestellt. Die können auf viele Routiniers zurückgreifen, sodass man nie weiß, wie man dran ist“, meint der Trainer. „Möglichst gut aus der Affäre ziehen“, lautet deshalb sein Ziel. Wenn es denn reicht, um Zünglein an der Waage zu spielen, freut er sich. Ansonsten geht es darum, eine vernünftige Basis für die Feier nach Spielschluss in Sven Walters 26. Geburtstag hinein zu legen: „Bier schmeckt nun mal einfach besser, wenn man vorher ein ordentliches Spiel abgeliefert hat“, weiß Podszuweit.


Spielbericht GN

Wichtiger Sieg für die 09-Handballer

33:21 gegen Schlusslicht Bramsche

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gn Schüttorf. Die Verbandsliga-Handballer des FC Schüttorf 09 haben im Vergleich mit dem Schlusslicht TuS Bramsche einen wichtigen 33:21 (14:8)-Sieg gefeiert und sich damit auf den zehnten Tabellenplatz vorgeschoben. Die Mannschaft von 09-Coach Michael Grundke überflügelte mit dem Erfolg den TuS Haren, bei dem die Obergrafschafter am kommenden Sonnabend antreten müssen. „Das waren wichtige Punkte im Abstiegskampf, das soll sich am nächsten Wochenende in Haren fortsetzen“, dachte auch der Trainer bereits an die kommende Aufgabe.

Im Vergleich mit den Bramschern verlebte Grundke einen entspannten Abend. Seine Mannschaft setzte sich früh ab, führte 4:1 und konservierte diesen Vorsprung nicht nur, sondern baute ihn kontinuierlich aus. „Das war eine klare Sache“, sagte Grundke, der die Begegnung auch deshalb beruhigt verfolgen konnte, weil 09-Keeper Dirk Tüchter (Foto) zumeist zur Stelle war, wenn die Abwehr nicht entscheidend zupacken konnte. Außerdem kamen die Gastgeber mit der offensiven, unorthodoxen Deckung der Gäste gut klar.

Nach dem 14:8-Pausenstand setzten sich die Schüttorfer weiter ab; nach 40 Minuten betrug der Vorsprung der Schwarz-Weißen bereits zehn Treffer (20:10). Trainer Grundke nutzte die Gelegenheit und wechselte Munter durch. So kam auch A-Jugendspieler Florian Wintels in die Partie. Markus Schuhmann und Dirk Schröter übernahmen für Sascha Peterberns und Steffen Bönnen die Position im Innenblock. Auf einen Einsatz von Dennis Peterberns konnte nach dessen Operation sogar verzichtet werden.

FC Schüttorf 09: Meiners, Tüchter; D. Peterberns, Günsel (6), Eilers (1), Metzner (4), Heerbaart (3), Bönnen (6), Ulrich, S. Peterberns (7/4), Weber, Schuhmann, Schröter (5), Wintels (1).


Spielbericht NOZ

Einstellung mangelhaft: 12-Tore-Klatsche für Bramscher Handballer

Bramsche. Beim FC Schüttorf zu verlieren ist eigentlich keine Schande. Was die Handballer des TuS Bramsche aber bei der 21:33-Niederlage in der Grafschaft Bentheim ablieferten, war aus Sicht von Kotrainer Roman Pavlowski „einfach peinlich“.

Beim Tabellenzehnten habe das Schlusslicht „ohne Einstellung“ gespielt, befand Pavlowski. „Das war ganz schwach: Vorne schwach, hinten schwach“, brauchte der Assistent von Trainer Maik Podszuweit nur wenige Worte, um die 18. Niederlage im 23. Spiel in der Verbandsliga Nordsee zusammenzufassen.

 

Für den TuS trafen Julian Kemp (8), Björn Engler (3), Nico Hischemöller, Meene Wilts, Marcel Golchert, Sven Walter (jeweils 2), Marc Clausing und Phillip Bocklage (je 1).

 

Die Bramscher kamen von Beginn an nicht in die Partie. Schüttorf warf sich einen 8:3-Vorsprung heraus. Nach einer Auszeit kämpften sich die Gäste auf drei Treffer Rückstand heran – ein Moment der Hoffnung, der nur von kurzer Dauer war, wie Pavlowski berichtete. „Danach sind wir wieder auseinandergebrochen.“

 

Beim Stand von 14:8 ging es in die Kabinen. Nach der Pause dominierte erneut der FCS, der sich schnell auf zehn Tore Differenz absetzte und die Partie danach routiniert nach Hause brachte. Einzige Lichtblicke waren der A-Jugendliche Marcel Golchert und Marc Clausing aus der zweiten Mannschaft, die ihre Sache laut Pavlowski „ganz ordentlich gemacht“ hatten.
 


Vorbericht GN

Ein kleines Endspiel im Abstiegskampf

his Schüttorf. Wie hoch die Bedeutung des morgigen Gastspiels (18 Uhr) der Handballer des FC Schüttorf 09 beim TuS Haren ist, macht Michael Grundke unmissverständlich klar: „Es ist ein kleines Endspiel im Abstiegskampf“, betont der Trainer des Obergrafschafter Verbandsligisten. Denn mit einem Erfolg können sich die Schüttorfer bei zwei noch ausstehenden Spielen neben dem besseren Torverhältnis ein Polster von drei Punkten auf den direkten Konkurrenten aus dem Emsland schaffen. Dafür muss der FC 09 aber all seine Tugenden in die Waagschale werfen, denn die Harener sind dank zweier Neuzugänge mit zwei Siegen in Folge auf dem aufsteigenden Ast. Eine Hiobsbotschaft erreichte den Coach allerdings von Stefan Heerbaart. Der Akteur aus der zweiten Mannschaft, der sich bereit erklärt hatte, für das Saisonfinale zur Verfügung zu stehen, fällt wegen einer Verletzung für die letzten drei Spiele aus. „Das ist natürlich bitter, aber Ausfälle mussten wir in er gesamten Saison verkraften“, bleibt Grundke gelassen.

Vorbericht Lingener Tagespost

Harens banger Blick nach oben

TuS-Handballer optimistisch im Abstiegskampf - Schüttorf kommt - Gleitende Skala

Die Aufholjagd fortsetzen wollen die Harener Handballer - hier Stefan Sträche - am Samstag im Abstiegshit gegen Schüttorf.

Selbst mit Taschenrechner fallen die Prognosen im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga schwer. Wegen der gleitenden Abstiegsskala muss der TuS Haren zudem einen bangen Blick nach oben richten. Doch Trainer Hans Paust weiß, dass für seine junge Mannschaft am Samstag um 18 Uhr gegen den FC Schüttorf 09 ein ganz wichtiges Spiel auf dem Programm steht. Der Gegner ist im Kellerduell nur einen Punkt und einen Platz besser.
Noch spannender wird der Kampf um den Klassenerhalt durch die Ligareform. Die 2. Bundesliga wird in der nächsten Saison eingleisig, in den unteren Klassen müssen zusätzliche Mannschaften aufgefangen werden. Statt der üblichen zwei Absteiger drohen in der Verbandsliga Nordsee bis zu fünf, vier sind sicher. „Wir schauen zum OHV Aurich in die Regionalliga West“, sagt Paust. Da in der 3. Liga die Teams eng zusammengerückt sind - der Elfte Aurich hat dieselbe Punktzahl wie der Siebte - ist eine Prognose kaum möglich. Neun Klubs bleiben sicher in der 3. Liga, die ihre Spiele eine Woche vor der Verbandsliga beendet, sodass die Harener am letzten Spieltag in Brinkum klarsehen. Vorher steht noch ein Heimspiel gegen TSV Daverden (14. Mai, 18 Uhr) auf dem Plan.
Haren ist Viertletzter mit 19 Zählern. Der Sechste Gruppenbühren hat 23, die zum Klassenerhalt reichen könnten. „Vor der Saison haben wir gedacht, dass 21 genug sind“, sagt Paust, der mindestens die beiden Heimspiele gewinnen will. Das traut er seinem Team zu, das nach einem klassischen Fehlstart eine Aufholjagd begonnen hat. Zumal er jetzt zwei weitere Alternativen hat: Der 24-jährige Rückraumlinke Nils Wagner kommt aus Mönchengladbach. Er meldete per Mail Interesse und wurde für gut befunden. Der Niederländer Eric Roggen wohnt in Rütenbrock. Er hat in seiner Heimat höherklassig Erfahrungen gesammelt (Zwartemeer). Der 42-jährige Spielgestalter „bringt uns weiter“, weiß Paust.
Gast Schüttorf ist erfahren im Abstiegskampf. „Da müssen wir uns etwas einfallen lassen“, sagt Paust, dessen Team vor der Saison als erster Abstiegskandidat gehandelt wurde. Diesen Ruf hat es widerlegt. Jetzt fehlen noch einige Punkte.

Spielbericht GN


Schwerer Rückschlag für FC Schüttorf 09
25:30-Niederlage bei TuS Haren

gn Haren. Die Handballer des FC 09 haben im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Sie unterlagen am Sonnabend beim ebenfalls gefährdeten TuS Haren mit 25:30 (16:17). Dabei gaben die Schwächen im Angriff den Ausschlag. Jetzt gibt es am kommenden Sonnabend, 14. Mai, um 19.30 Uhr gegen den FTSV Jahn Brinkum ein echtes Endspiel um den Klassenerhalt. In der sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit wechselte die Führung ständig. Der FC 09 hatte Schwierigkeiten mit dem 2,05 Meter großen gegnerischen Kreisläufer Gießen, der vom starken Harener Mittelmann Streche immer wieder freigespielt wurde. Die letzten acht Tore der Gastgeber vor dem Seitenwechsel gingen auf das Konto dieser beiden Akteure.

Nach der Pause bot der FC 09 kein strukturiertes Angriffsspiel mehr. Dennoch blieb die Partie bis zum 24:25 (54.) offen. In den Schlussminuten spielten die Gäste zu hektisch und schlossen die Angriffe zu schnell ab. Das nutzte TuS Haren für die Entscheidung. Der FC 09 spielte zu häufig in Unterzahl (18 Minuten Strafzeit).

FC Schüttorf 09: Meiners, Tüchter; D. Peterberns (2), Günsel (6), Eilers, Metzner, Schuhmann, Bock (1), S. Peterberns (10/7), Weber, Bönnen (6), Schröter, Muest, Wintels.


Spielbericht Haren

TuS Haren - Schüttorf 30:26

Halbzeit: 17:16 - Einen weiteren wichtigen Schritt zum Klassenerhalt legte der TuS Haren in einem bis zur Schlussphase ausgeglichenen Duell zurück. Im ersten Durchgang konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Nach Wiederbeginn führten die Harener zwar stets knapp. Doch die Gäste gestalteten die Partie lange offen. Erst in den letzten fünf Minuten brachte der TuS, der die taktischen Vorgaben von Trainer Hans Paust vorbildlich umsetzte, den Sieg unter Dach und Fach. Auch mit der Aggressivität der Schüttorfer kamen die Harener gut zurecht. Sie kassierten nur drei Zeitstrafen, während die Grafschafter deren sieben verkraften mussten. Aus einer geschlossenen Teamleistung ragten TuS-Torhüter Frank Janning und der zehnfache Torschütze Stefan Sträche heraus.

TuS Haren: Janning, Giesen (6), Sowada, Wagner (3/1), Rohling (1), Sträche (10/1), Roggen (1), Mrotzeck (1), Winkel (3), Schmidt (4), Karastelev (1).
Quelle: LT
 


Vorbericht GN

Der letzte Strohhalm ist dünn

FC 09 gastiert bei der HSG Bützfleth/Drochtersen

his Schüttorf. Wenn die Handballer des FC Schüttorf 09 am Sonntag (15 Uhr) zum Saisonfinale bei der HSG Bützfleth/Drochtersen antreten, ist es für die Mannschaft von Trainer Michael Grundke aller Voraussicht nach der vorerst letzte Auftritt in der Verbandsliga. Als Tabellenelfter stehen die Schüttorfer auf einem Abstiegsrang und die Wahrscheinlichkeit, dass sich daran am letzten Spieltag noch etwas ändert, ist verschwindend gering. „Wir klammern uns an den letzten Strohhalm, aber der ist so dünn, dass man daran fast nichts heraufziehen kann“, sagt der 09-Coach.

Für die Rettung sind gleich drei Dinge vonnöten: Die Schüttorfer müssten das Spiel beim Tabellenzweiten, der bereits als Oberliga-Aufsteiger feststeht, für sich entscheiden. Gleichzeitig müsste der Konkurrent aus Arsten, der aktuell auf Platz zehn liegt, sein Spiel gegen die TS Hoykenkamp verlieren. Der zehnte Platz reicht wegen der gleitenden Skala allerdings auch nur dann zum Klassenerhalt, wenn der OHV Aurich in der Relegation noch den Abstieg aus der Regionalliga verhindert. Ungeachtet aller Rechenspiele wollen die Schüttorfer zum Saisonabschluss eine gute Leistung aufs Parkett bringen. Um die Gastgeber in Verlegenheit zu bringen, muss sich das Team im Vergleich zu den vergangenen beiden Partien aber vor allem im Angriff steigern.

Vorbericht Bützfleth

Am vergangenen Samstag haben die Men in Black den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht und sich damit einen Traum erfüllt. Glückwunsch an dieser Stelle an Mannschaft, Trainer und die Verantwortlichen der HSG für einen weiteren Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Das letzte Spiel der langen und anstrengenden Saison steht nun an und ist vom Ergebnis her eigentlich bedeutungslos, wenn da nicht die Frage der Ehre wäre. Gegen den FC will die Mannschaft noch einmal deutlich machen, dass sie zu Recht Vizemeister geworden sind. Für die Gäste hingegen geht es im letzten Durchgang noch einmal um alles. Nur ein Sieg bannt das Abstiegsgespenst. Deswegen dürfen die Zuschauer nicht nur ein spannendes Spiel erwarten, sondern sind auch eingeladen zur anschließenden Aufstiegs- und Saisonabschlussfete mit der Mannschaft


Spielbericht GN

Wunder bleibt aus: 28:36

FC 09 steigt ab

gn Bützfleth. Die Handballer des FC Schüttorf 09 sind aus der Verbandsliga abgestiegen. Die Obergrafschafter unterlagen gestern Nachmittag bei der bereits aufgestiegenen HSG Bützfleth/Drochtersen mit 28:36 (14:20). „Die haben sich keine Blöße gegeben. Es hätte schon eines kleinen Wunders bedurft, wenn wir es doch noch geschafft hätten“, gab sich 09-Trainer Michael Grundke realistisch. Selbst ein Sieg hätte den Schüttorfern nichts gebracht, da der direkte Konkurrent um den Klassenerhalt, der TuS Arsten, gestern Nachmittag einen Punkt holte. Die Schüttorfer bleiben somit auf einem Abstiegsplatz. „Es lag nicht an den letzten beiden Spielen, wir hätten unsere Punkte früher machen müssen“, meinte Grundke und dachte zurück an die 25:30-Niederlage beim TuS Haren Anfang des Monats.

Die Schüttorfer sind gestern mit einem kleinen Kader angetreten. Die Mannschaft zeigte Engagement und konnte die Anfangsphase bis zum 7:8 (12.) offen gestalten. „Danach haben wir oft zu schnell abgeschlossen und Tempogegenstöße kassiert“, berichtete Grundke. Die Gastgeber zogen bis zur 25. Minute auf 17:12 davon und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf sechs Tore aus. „Wir hatten gehofft, dass sie es in der zweiten Halbzeit vielleicht etwas schleifen lassen – war aber nicht der Fall“, sagte Grundke. Zwar kamen die Schüttorfer noch einmal bis auf drei Tore heran (19:22/38.), dann verließen die Mannschaft die Kräfte. Eine gute Leistung zeigten im letzten 09-Verbandsligaspiel Stefan Bock am Kreis und Sascha Peterberns, der mit elf Treffern bester Torschütze seines Teams war.

FC Schüttorf 09: Meiners, Tüchter; D. Peterberns (1), Günsel (4), Wintels (2), Eilers, Metzner (3), Bock (5), S. Peterberns (11/3), Muest, Weber (2)

 
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