TuRa Marienhafe (A)
 
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Vorbericht von der 1.Herren

Dünner Kader in Marienhafe
 
Ein schweres Auswärtsspiel steht am Samstag für die schwarzen Husaren in Marienhafe an. Der Gastgeber hat zu Hause bisher nur gegen die Topteams aus Osna und Delmenhorst verloren. Dort hängen die Trauen also sehr hoch. Der Tabellenvierte hat zwar nur einen Zähler Vorsprung auf Schüttorf, aber zwei Spiele weniger auf dem Konto Dennoch wollen die Schüttorf gerne zwei Punkte mit nach Hause nehmen, denn nur wenn auch auswärts mal Punkte geholt werden, kann man das neue Minimalziel Tabellenplatz Vier noch erreichen. Weil Marienhafe diesen Platz im Moment noch inne hat, wäre ein Sieg natürlich ein Big Point.
An das Hinspiel erinnert man sich nur ungern. Ein verworfener Siebenmeter in letzter Sekunde verhinderte einen Sieg zu Hause, obwohl man den Gegner das ganze Spiel im Griff hatte.
Die Mannschaft hat die letzten Wochen zwar gut gearbeitet, war aber selten komplett anwesend. Aus Schicht- und Studiengründen bzw. krankheitsbedingt konnte wenig mit der ganzen Mannschaft trainiert werden. Es wurde daher viel Blockverhalten und 1:1 Situationen trainiert um die 3:2:1 Abwehr weiter zu festigen. Außerdem ist viel geworfen worden, damit die Chancenauswertung besser wird, an der man ja ein ums andere Mal scheitert.
Personell sieht es am Samstag nicht so gut aus. Mit Stefan Bock, Florian Wintels und Pascal Notkamp fehlen gleich drei Spieler, zwei davon sind Kreisläufer. Damit wird Steffen Bönnen aller Voraussicht nach wieder mehr am Kreis spielen, nach dem er in letzter Zeit viel im Rückraum ausgeholfen hat.
Die Schüttorfer werden dennoch wieder alles geben und gucken was dann in Marienhafe zu holen ist.

Spielbericht aus Marienhafe


Nach vierwöchiger Spielpause unterliegt Marienhafe dem FC Schüttorf mit 27:28


Die Gastgeber lagen kurz nach der Pause bereits mit 19:15 vorn. In den letzten drei Minuten zogen die gäste davon.

Heimpleite für Tura: Die vierwöchige Spielpause ist den Marienhafer Landesliga-Handballern nicht bekommen. Der FC Schüttorf 09 nutzte das Formtief der Brookmerlander und warf sich mit dem überraschenden 28: 27-Sieg (13:16) in der Kurt-Knippelmeyer-Halle endgültig aus der Abstiegszone. „Wir waren selbst schuld“, ärgerte sich Tura-Trainer Victor Pliuto über die dritte Heimniederlage beim achten Auftritt vor eigenem Publikum. Seine Mannschaft gab eine 19:15-Führung (35.) ab. Ungewohnte Schwächen in der Abwehr wurden von Problemen im Abschluss noch getoppt: Allein fünf Siebenmeter konnten die Marienhafer nicht verwerten. Als Quittung musste Tura seinen vierten Tabellenplatz räumen und fiel ins Mittelfeld zurück. Für Pliuto war die Niederlage absehbar: Studien- und krankheitsbedingt konnte er zuletzt nur in Kleingruppen trainieren lassen. Die fehlende Bindung zum Mitspieler machte sich vor allem in der Abwehrarbeit bemerkbar: „Die Außenspieler der Schüttorfer haben zusammen neunTore geworfen. Insgesamt 28 Gegentore sind zu viel. Solche Spiele müssen wir gewinnen. “Dass Tura auf der anderen Seite gegen eine der anfälligsten Abwehrreihen der Landesliga seine Möglichkeiten nur ungenügend verwertete, spricht Bände. Der Verbandsliga-Absteiger kämpfte zuletzt immer wieder mit Verletzungsproblemen und hatte hier auch auf der Torwartposition großes Pech. FCS-Keeper Dirk Tüchter, der nach einer schweren Knieverletzung wieder zwischen den Pfosten der „schwarzen Husaren“ stand, brachte die Gastgeber bei Siebenmetern zur Verzweiflung. Der Zwei-Meter-Mann stellte sich weit vor seinen Kasten, sodass Gernold Lengert und Keno Lücken jeweils zweimal und Thomas Detmers einmal an ihm scheiterten. „Hätten wir diese Chancen genutzt, hätte es ganz anders ausgesehen“, sagte Pliuto. Schondas 28:28imHinspiel zeigte, dass auf die „Pirates“ ein enges Spiel wartete. Nach einem ausgeglichenen Start mit dem 5:5 konnten sich die Marienhafer, bei denen allein Stefan Lücken studienbedingt fehlte, leicht absetzen. Über 7:5 (12.) und 12:10 (22.) baute Tura seinen Vorsprung sogar bis auf vier Tore aus. Zeitstrafen für Helmut Kramer und Vincent Brumund, der in der 50. Minute die Rote Karte nach seiner dritten Hinausstellung sah, warfen die Gastgeber zurück. Mit dem 24:24 (53.) bogen die Brookmerlanderin eine spannende Schlussphase ein. Mit guter Moral hatten sie in den entscheidenden Minuten schon häufig aufgetrumpft. Diesmal allerdings glitten ihnen gleich beide Punkte aus den Fingern. Nach dem 26:26 gab Schüttorf in den letzten drei Minuten die richtigen Antworten und legte zwei Treffer zum Sieg nach. Tura schaffte nur noch den Anschlusstreffer. Nach einem letzten, lange ausgespielten Angriff der Gäste reichten zehn Sekunden Ballbesitz nicht mehr zum Ausgleich. Pliuto hat seine Mannschaft schon ganz anders erlebt: „Der Ehrgeiz war nicht da.“

Tura Marienhafe: Haneburger, Maltzahn, Spinneker – Lengert (4/2), Kramer (3), Poppinga (3), Brumund (4), Rahmel (4), K. Lücken (3/1), Detmers (3), Rossow, Janssen (1). 


Spielbericht GN

Mit Glück und einem starken Dirk Tüchter

gn Marienhafe. Mit etwas Glück, einem überragenden Torwart Dirk Tüchter und der Treffsicherheit von Bastian Eilers in der zweiten Halbzeit haben die Landesliga-Handballer des FC Schüttorf 09 einen wichtigen Sieg bei der TuRa Marienhafe eingefahren. Nach dem hart erkämpften 28:27 (13:16)-Erfolg kletterten die Schüttorfer in der Tabelle gleich um drei Ränge auf den fünften Platz. Dabei trat der FC 09 gleich ohne vier Stammkräfte an und musste einen schnellen 8:14-Rückstand (18. Minute) verkraften. Die Schüttorfer stellten dann aber ihre Abwehr um, verteidigten offensiver und störten den Rhythmus des Gegners. Bis zur Pause verkürzte der FC 09 den Rückstand auf drei Tore, und in der 50. Minute war der erste Ausgleich geschafft (24:24). Schüttorf zog in einer hektischen Schlussphase sogar auf 28:26 davon, ehe Marienhafe den Anschluss schaffte und 30 Sekunden vor Schluss in Überzahl in Ballbesitz kam. Ein Tor aber fiel nicht mehr.

FC Schüttorf 09: Tüchter; D. Peterberns (1), Eilers (6), Metzner (1), Schulte-berndt (2), S. Peterberns (10/5), Weber (1), Schumann (1), Bönnen (6).

 
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